www.cgjung.deInformationenAK: AP und Geschichte
Arbeitsgruppe der DGAP:
Analytische Psychologie und Geschichte 2005-2016
Schimkus Martin web150Martin Schimkus

Der Arbeitskreis des Vorstands der DGAP besteht seit 2005 und wurde nach der DGAP Tagung in Seeon und vor der Tagung in Frankfurt /Oder zur gemeinsamen Geschichte (Deutschland, England, Polen) im Oktober 2005 und der Dreiländertagung in Wien im Herbst 2005 „100 Jahre Erich Neumann" gegründet.
Zum Arbeitskreis gehören Michael Lindner, Berlin, Angelica Löwe Wien, Elke Metzner, Nürnberg und Martin Schimkus, Nürnberg. Wir arbeiten mit Regine Lockot, Berlin zusammen.
 
2006 war unser Anliegen, den Reader der DGAP „C. G. Jung und der Nationalsozialismus" von Mathias von der Tann, jetzt London und Arvid Erlenmeyer, Berlin von 1991 neu heraus zu bringen und eine Gedenkkultur für verfolgte Jüdische Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln.
 
2007 hatten wir im Anschluss an das Projekt von Regine Lockot: „Freud in Berlin" ebenfalls Gedenktafeln für Sabina Spielrein und Erich und Julie Neumann angebracht und enthüllt von dieser Feier erstellten wir eine DVD, die in der Geschäftsstelle oder bei Martin Schimkus ausgeliehen werden kann 2008 folgte die Gedenktafel für Ernst Bernhard, Rom.
 
2010 konnten wir in Nürnberg im Rahmen der DGAP Tagung eine weitere Gedenktafel zur Gründung der IPV 1910 in Nürnberg enthüllen. Nach der Frühjahrstagung der DGAP 2010 in Nürnberg brachten wir 2011 den Tagungsband heraus: E. Metzner und M. Schimkus „Die Gründung der IPV durch Freud und Jung" Psychosozialverlag 2011.
 
2011 hielten Roman Lesmeister und Elke Metzner die Hauptvorträge der DGAP Tagung „50 Jahre DGAP" in Köln unter geschichtlichem Aspekt. Sie wurden in der Zeitschrift Analytische Psychologie 2011 veröffentlicht. Die vom Arbeitskreis erstellte Präsentation 50 Jahre DGAP" mit Fotos und Dokumenten von Mitgliedern der DGAP (vielen Dank noch einmal allen die Material zur Verfügung stellten!) wurde während der Tagung gezeigt.
 
 
Abgeschlossenes „Chirologie Projekt"
 
Michael Neumann, Tel Aviv, der Sohn von Erich und Julie Neumann hatte zur Jubiläums Tagung 30 Jahre DGAP in Berlin 1991 einen Vortrag zum Verhältnis Erich Neumanns zu C. G. Jungs gehalten. Danach entstand der „Reader".
Durch das Gedenktafelprojekt 2007 waren Michal Neumann, Tel Aviv, erneut, und Rachel Löwenthal-Neumann, Jerusalem, seine Schwester, mit ihrer Tochter nach Berlin gekommen.
Rachel enthüllte die Gedenktafel für Ihre Eltern. Sie kommen seitdem gern wieder nach Deutschland.
 
Rachel Löwenthal-Neumann hatte von ihrer Mutter Julie Neumann „Chirologie" gelernt. Chirologie war in den 20ger Jahren ein unter jüdischen Psychotherapeuten anerkanntes Verfahren der Handlesekunst gewesen (das Ernst Bernhard auch praktizierte), in dem Folien des Handabdrucks gedeutet wurden, um, wie man heute sagen würde, Ressourcen der Persönlichkeit herauszuarbeiten, die zur Berufsfindung und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit dienlich sein könnten.
 
Rachel Neumann führte durch Vermittlung von Elke Metzner 4 dreitägige Kurse in Chirologie für Psychotherapeuten durch: 2009 in Zürich und Nürnberg, 2010 in Wien und Lörrach. Das Angebot von Frau Löwenthal-Neumann wurde in Kopenhagen 2012 auf der Tagung der IAAP fortgesetzt, sie findet damit den Anschluss an die IAAP, der ihr durch dieses Projekte der DGAP AK Geschichte ermöglicht wurde.
 
Wir planten und gestalteten das Symposion 20 Jahre C. G. Jung Institut-München am 20.10.2012 in München „Der lange Schatten" - Spätwirkungen des Nationalsozialismus auf Lebens - und Professionalitätsgeschichte von Psychoanalytikern
mit Christian Maier, (DPG, DGAP) Bonn, Thomas Krüger ( Beilstein), DGAP (siehe Projekt Kriegskindheit in DGAP Mitteilungen 2012) Harald Kamm ( DPG, Bamberg), Angelica Löwe, Wien, Jan Wiener, London und Andreas Hamburger, München (DPG).
 
Wir bereiteten die Frühjahrstagung der DGAP Tagung 2014 in Seeon / Chiemsee vor.


2012 beteiligte sich der AK Geschichte in der DGAP im Rahmen des Gedenktafelprojekts im Anschluss an die DGAP Tagung in Berlin (zusammen mit Regine Lockot, Berlin) am 11.3.2012 an der Enthüllung einer Gedenktafel für Gerhard Adler, London in Berlin. Damit wurde ein bedeutender jüdischer Jung-Schüler geehrt, der wegen der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung 1936 von Berlin nach London emigrierte. Die Ehrung geschah im Beisein der Familie Gerhard Adlers (Tochter und Sohn mit Familien), die auf Einladung von Michael Lindner und Angelica Löwe aus London angereist war. Durch den Bericht von Ann Casement, London im IAAP Newsletter und ihre Rede während der Gedenkfeier fand dies Ereignis auch die Beachtung der IAAP (Siehe auch Ann Casements Rede unten).
 
Wir richteten den 20. Geburtstag des C. G. Jung Instituts München mit einem Symposion in der Hochschule für Philosophie, München aus: „Der lange Schatten der Vergangenheit - Spätwirkungen des Nationalsozialismus auf Lebens- und Professionalisierungsgeschichte von Psychoanalytikern". Damit präsentierte sich das Münchner Institut mit einem seiner Schwerpunkte, der Geschichte der AP. Am ersten Tag, dem 20.10.12, wurden Vorträge aus dem Projekt Kriegskindheit der LMU gehalten: Thomas Krüger: „Die Bedeutung der Kriegskindheit für die Berufswahl und die therapeutische Einstellung" und Harald Kamm: „Die Bedeutung der Kriegskindheit in der Ausbildung zum Psychoanalytiker". Christian Maier sprach zuvor über „Das gefrorene Meer - Deutsche Vergangenheit als transgenerationale Bürde für die Arbeit des Psychoanalytikers". Angelica Löwe sprach im Anschluss über: „... eine allgemeine und identische Revolution der Geister ... "

Der Briefwechsel zwischen Erich Neumann und C. G. Jung anlässlich der Novemberpogrome 1938". Andreas Hamburgers Vortrag lautete: „Leben wahr nehmen. Mikroanalysen der Videozeugnisse chronisch hospitalisierter Holocaustüberlebender" und aus London kam Jan Wiener; sie sprach bewegend über ihre Identität als jüdische Jungianerin in London nach dem Krieg „The Discomforts of being a Jewish Jungian Psychoanalyst".
Am zweiten Tag 21.10.12 sprachen im Rahmen einer Matinee- Podiumsdiskussion über die „Psychoanalyse in München nach dem zweiten Weltkrieg": Astrid Bundke (Akademie für Psychoanalyse München) und Albrecht Stadler (Alfred Adler Institut München) und Elke Metzner (Vorsitzende des C. G Jung Instituts München). Elke Metzner betrachtete die Entwicklung der Münchner Psychoanalyse in ihren Auswirkungen auf die Gründung des C. G. Jung Instituts 1992 in München. Die Matinee wurde nach einer Idee von Ulrich Stuck musikalisch begleitet durch zwei junge improvisierende Blasmusiker, die zum unkonventionellen Hören auf Töne und Geräusch einluden.
 
2013 führte der AK AP und Geschichte eine Klausurtagung in Bernried am Starnberger See durch, um die laufenden Projekte weiter zu betreiben und die zukünftigen Projekte zu planen.
 
2014 boten wir eine Arbeitsgruppe an: im Rahmen der vom Münchner C. G. Jung Institut konzipierten Frühjahrstagung der DGAP „In der Matrix: Selbst, Ich und Wir. Individuation und Sozialisation" vom 13. - 16.3.2014 in Seeon am Chiemsee haben wir möchten wir gern mit Interessentinnen und Interessenten anhand einer Videodokumentation aus der DGAP Tagung 1992 „Zur Gruppen-Identität und individuellen Entwicklungen in der Geschichte der DGAP" diskutiert.
 
2015 starb im April Gerhard Wehr, der erste Jung Biograph der Nachkriegszeit. Im Januar 2014 hatten Elke Metzner und Martin Schimkus mit ihm ein Interview geführt (veröffentlicht in Analytische Psychologie Heft 179 46. Jg. 1/2015 ) und ihn, Anfang 2015 schon vom Tod gezeichnet im Krankenhaus besucht, um ihm die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft des C. G. Jung Instituts München zu überreichen, über die er sich noch sehr gefreut hat Auf seiner Beerdigung verlas Martin Schimkus den Nachruf von Rüdiger Sünner, dem Regisseur des C. G. Jung Films „Nachtmeerfahrten“ mit dem Titel „Das geheime Buch“ (webseite Anthroposophie im Dialog Rubrik info3 2015) und erinnerte an die Bedeutung Gerhard Wehr für die Jungianer in Deutschland.

2016 luden C. G. Jung Institut München und die CG Jung Gesellschaft München in Verbindung mit dem Arbeitskreis Analytische Psychologie und Geschichte zu einer Gedenkfeier für Gerhard Wehr in der Hochschule für Philosophie München mit dem Titel „Pionier und Brückenbauer“ ein. Seine Familie, Sohn, Tochter und Brüder und ehemalige Weggefährten war angereist. In seinem Nachruf erinnerte Martin Schimkus daran, dass Gerhard Wehr über 2000 Texte, Rundfunkbeiträge und Bücher veröffentlicht hat und davon sind ca.100 Veröffentlichungen über C. G. Jung oder Themen der analytischen Psychologie. Ralf Vogel (Ingolstadt) sprach über „Schicksal und Psychotherapie“ ( s. a. Ralf Vogel: Schicksal und Psychotherapie Springer Verlag Berlin Heidelberg essentials 2014)
 
Zum Ende des Jahres 2016 stellt der Arbeitskreis seine Aktivitäten in seiner jetzigen Form ein und wir hoffen, dass an der Geschichte der Analytischen Psychologie interessierte Mitglieder der DGAP die Arbeit auf ihre Weise fortführen.

Materialien wie Plakate zu den Gedenktafeln, der Kongressband von Elke Metzner und Martin Schimkus über die Gründung der IPV durch Freud und Jung und die DVD der Gedenktafelenthüllung für Erich und Julie Neumann sind in der Geschäftsstelle der DGAP und könne dort ausgeliehen werden. Martin Schimkus (Nürnberg)




Dr. Gerhard Adler

Ann Casement

 

Gerhard Adler Gedenktafel 350

Der Analytische Psychologe Dr. Gerhard Adler wurde 1904 in Berlin als Sohn eines Geschäftsmannes geboren. Er machte von 1931-34 eine Lehranalyse bei C. G. Jung und baute in Berlin von 1932-36 eine analytische Praxis auf. 1936 mussten er und sein Bruder, der Arzt war, nach Großbritannien emigrieren. Adlers Arbeit blieb sein ganzes Leben hindurch eng mit den grundlegenden Ideen Jungs verbunden, für den er sich bei vielen Gelegenheiten einsetzte. Jung sagte in diesem Zusammenhang über ihn: „Ich weiß es zu schätzen, dass wenigstens einmal ein Schüler eine Lanze für mich gebrochen hat."
 
1956 war Adler Gründungsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Analytische Psychologie, deren Präsident er von 1972 bis 1977 war. Nach Jungs Tod im Jahr 1961 blieb Adler der Vision von Jung treu, im Unterschied zu anderen Analytischen Psychologen, die er als revisionistisch ansah. Das führte zu einer Spaltung in der britischen Jungianischen Bewegung, als Adler und seine Anhänger in den 1970er Jahren die Association of Jungian Analysts gründeten, in der er Ehrenpräsident und engagierter Lehrer für Ausbildungskandidatinnen wurde - ich war eine von ihnen.
 
Die Abkehr geschah als Reaktion auf das zunehmende Interesse, das viele Analytiker und Analytikerinnen der Society of Analytical Psychology gegenüber Feudianischen / Kleinianischen Behandlungstechniken zeigten. Für Adler hatten Jungianische und Freudianische Analysen jeweils unterschiedliche Ziele. Seines Erachtens basierte Freuds Arbeit auf einem systematischen Ansatz, der den konkreten Zustand betonte. Überdies pathologisierte Freud die Religion als Massenneurose. Jung war dagegen vor allem ein homo religiosus, für den der „Sinn" des menschlichen Lebens von höchster Wichtigkeit war. Er hat einmal gesagt: „Die Talmudisten gehen zu Freud, die Kabbalisten kommen zu mir."
 
Es ist möglich, dass Adler seine Übertragung auf Jung nicht hinreichend gelöst hat, was auch für andere Jungianer der ersten Generation wie etwa James Kirsch oder Erich Neumann zu gelten scheint - wobei zu sagen ist, dass er zu „orthodoxen" Jungianern, die Freud gegenüber voreingenommen waren, eine kritische Einstellung hatte. In seinen Augen war es von Freud ebenso heroisch, sich in seine Träume zu begeben, wie es für Jung war, sich der Wucht der archetypischen oder überpersönlichen Kräfte in der Psyche auszusetzen.
 
Für Adler hatte der „Sinn" der analytischen Situation großes Gewicht, und er betonte, dass die Analyse nicht im luftleeren Raum stattfinde, sondern vor dem Hintergrund der Gesellschaft im Ganzen zu sehen sei. Diese sei gegenwärtig vom Verlust kreativer kollektiver Rituale gekennzeichnet, die eine Verbindung zur Innenwelt der einzelnen Menschen herstellen und sie bereichern könnten; Adler sah in den neurotischen Symptomen seiner Patienten eine Öffnung des Weges, der zur Frage nach dem Sinn des Lebens führt. Infolgedessen verstand er das teleologische und symbolische Potential von Symptomen als ein Vorwärtsdrängen zur Individuation oder zur umfassenderen Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen. So wird die Jungianische Analyse mit ihrer Betonung der Traumarbeit nicht nur zu einer Kur für die Neurose, sondern kann den Weg zur Selbstverwirklichung öffnen.
 
Adler hielt beharrlich daran fest, dass der scheinbaren Sinnlosigkeit und Vereinzelung des modernen Lebens ein neuer Sinn gegeben werden könne; Jung und Adler hatten beide eine Begabung als Heiler der Seele: „Selbst von meinen Schülern haben nur wenige mich ganz verstanden - ich kann sie an den Fingern einer Hand abzählen. Einer von ihnen ist Adler".
 
Adler arbeitete in seinen umfangreichen Schriften viele Jungianische Konzepte aus, etwa die Theorie der Gegensätze und der Synchronizität oder bedeutungsvollen Koinzidenz. Er publizierte größere Werke wie Studies in Analytical Psychology, The Living Symbol und Dynamics of the Self, er übernahm eine gewaltige Aufgabe als Mitherausgeber der 20 Bände umfassenden englischen Ausgabe der Gesammelten Werke Jungs und gab zwei Bände mit Briefen Jungs heraus, für die er die Briefe selbst ausgewählt hatte.
 
Adler meinte, dass das nukleare Zeitalter vielleicht eine äußere Reflexion intrapsychischer Spaltungs- und Verschmelzungsprozesse sei. „Die Psychotherapie wird vielleicht eine entscheidende Rolle in diesem Konflikt zu spielen haben [...] So kann die Analyse als ein winziger und scheinbar hilfloser Faktor, gemessen an den Weltgeschehnissen, vielleicht doch dazu beitragen, jene Brücke zu bauen, die uns über den Abgrund führt zu einer neuen und wiederhergestellten Menschheit, die ihren Sinn in wirklichem Humanismus findet, in einer wahrhaftigen Beziehung von Mensch zu Mensch, deren Fundament die Bezogenheit des Menschen auf seine Psyche ist, die wiederum in unauslotbaren Tiefen wurzelt."
 
Die Künste spielten eine tragende Rolle in Adlers Leben, und er sagte über sich selbst, dass er ebenso Künstler wie Analytiker sei. Ein Nachmittag in der Woche war fürs Malen reserviert- seine liebsten Künstler waren Rembrandt, Velasquez und Cezanne. Zu seinen am meisten geschätzten Schriftstellern gehörten Goethe - „der letzte Mensch mit einem allumfassenden Wissen" - und Kafka „wegen seines unglaublich tiefen Verständnisses für die menschliche Tragödie". Und Musik war ihm wichtig; es verging kaum ein Abend, an dem er nicht Werke von Bach, Mozart und Beethoven hörte, den Letzteren wegen seiner „tiefen Menschlichkeit". Diese Würdigung könnte auch als Epitaph für Adler selbst stehen. Auf die Frage, welche Eigenschaften außer einer guten Selbst­wahrnehmung für einen Analytiker am wichtigsten seien, antwortete er: „Menschlichkeit, Demut und Humor."
 
Bei seinem Tod in London am 23. Dezember 1988 hinterließ er eine Witwe, Hella, die ebenfalls analytische Psychologin ist, eine Tochter, Miriam, einen Sohn, Michael und einige Enkel - ihnen allen war er sehr verbunden.
 

Dieser Beitrag beruht auf Auszügen aus:
Obituary on Dr Gerhard Adler by Ann Casement (Nachruf auf Dr. Gerhard Adler von Ann Casement) in The Independent newspaper on 11th January 1989.
Casement, A. (1989). Gerhard Adler e ilsimbolovivente. In Trombetta, C. (Ed .) Psicologia Analitica Contemporanea. Milano: Studi Bompiani.

Übersetzung:
Heidemarie Fehlhaber, Frankfurt am Main
 

Bild: Gedenktafel für Gerhard Adler, Münchener Straße 23, Berlin-Schöneberg
© OTFW, Berlin / GNU-Lizenz für freie Dokumentation (Download am 21.01.2013
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